Bioptics

Kombination von Augenlaser- und Linsenverfahren

Bestimmte Sehfehler und Sehfehler-Kombinationen können durch den Einsatz einer Kunstlinse allein nicht ausreichend korrigiert werden. In solchen Fällen können wir mit dem BIOPTICS-Verfahren den Restfehler ausgleichen.

Dazu werden Linsenimplantation und Augenlaser-Behandlung zeitlich versetzt kombiniert.

Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Fehlsichtigkeit Werte von 20 dpt überschreitet, der Sehfehler sehr kompliziert ist, oder die Hornhautverkrümmung mit der Linse nicht ausgeglichen werden kann.

Der Behandlungsablauf

Im ersten Behandlungsschritt wird die künstliche Linse implantiert. Einige Wochen später erfolgt dann die Korrektur mit dem Augenlaser.

Beide Verfahren werden ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt.

1. Schritt
Zunächst erfolgt die Vorbereitung für Schritt 2, die Laserkorrektur. Dazu wird wie bei einer LASIK eine Hornhautlamelle (Flap) mit dem Femtosekundenlaser präpariert.

2. Schritt
Die Kunstlinse wird implantiert. Der Ablauf unterscheidet sich, je nachdem, ob es sich um eine Zusatzlinse (PIOL) oder eine Ersatzlinse (RLA) handelt.

3. Schritt – erfolgt 3 Monate später
Mit einem Spezialinstrument wird die bei Schritt 1 präparierte Hornhautlamelle (Flap) geöffnet. Anschließend wird der Flap wie ein Buchdeckel zur Seite geklappt. Mit dem Laser wird das darunterliegende Gewebe abgetragen und die restliche Korrektur vorgenommen (siehe auch: Femto-LASIK-Behandlung)

Nach dem Lasereinsatz klappt der Operateur die Hornhautlamelle zurück, der Flap schmiegt sich sofort wieder an und verschließt die Oberfläche des Auges wie ein natürliches Pflaster. Verbände sind nicht nötig.

Diese Kombi-Methode macht es uns möglich, auch Menschen mit einem komplizierten Sehfehler zu einem Leben ohne Brille zu verhelfen.