Der Behandlungsablauf

Die Behandlung erfolgt in aller Regel ambulant. Eine Vollnarkose ist normalerweise nicht erforderlich, kann aber auf Wunsch durchgeführt werden.
Die Behandlungsschritte sind im Wesentlichen bei den verschiedenen Linsenarten gleich:

Behandlungsablauf Zusatzlinse

Die von uns verwendete Vorderkammerlinse stützt sich mit ihren vier Beinchen im Kammerwinkel ab.

  • Präparation einer winzigen Öffnung zwischen Iris und Hornhautrand.
  • Die Linse wird gefaltet in das Auge eingebracht, entfaltet sich dort und wird dann positioniert.
  • Die Füßchen werden in ihre endgültige Position geschoben und fixieren nun die Linse im Auge. Eine Naht ist nicht nötig, denn dank der besonderen Schnittform schließt sich die Öffnung von allein.

Bereits einige Stunden nach der Behandlung werden Sie eine kontinuierliche Verbesserung Ihrer Sehschärfe feststellen. Eine erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit in den ersten Tagen ist normal und bessert sich von allein. Je nach Sehvermögen dürfen Sie nach einigen Tagen wieder Auto fahren.

Auch wenn es sich um einen ambulanten Eingriff handelt, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:

  • Sollten Sie eine Vollnarkose wünschen, kommen Sie bitte am OP-Tag nüchtern zu uns. Sie sollten 6 Stunden vor der Behandlung nichts mehr gegessen haben.
  • Bitte verwenden Sie am Behandlungstag kein Make-up, Parfüm oder Haarspray.
  • Sie dürfen am OP-Tag nach der Behandlung kein Auto fahren. Wenn es Ihnen nicht möglich ist eine Begleitperson mitzubringen, kümmern wir uns gern um ein Taxi für Sie.

Die Linse bedarf keiner Pflege, allerdings sollte nach Implantation einer Vorderkammerlinse einmal jährlich der Zustand Ihrer Hornhaut überprüft werden.

Die Linse wird vor die körpereigene Linse, zwischen Regenbogenhaut und Hornhaut, implantiert. Dadurch kann die Linse bei genauem Hinsehen oder etwa beim Einsatz von Fotoblitzgeräten durch Reflexionen wahrgenommen werden. Im Allgemeinen ist sie aber nicht auffälliger, als z. B. Kontaktlinsen.